B"H
Die Lurianische Kabbalah ist von einem ganz besonders geprägt, was wir uns stets vor Augen halten sollten: den Symbolen.
Alles was wir hier erlernen, ist symbolisch beschrieben und keinesfalls wörtlich zu verstehen !
Nicht nur der Arizal (Rabbi Yitzchak Luria) bedient sich in der Kabbalah ( den Geheimnissen der Thora) der Symbolik. Der ZOHAR (erschienen im Jahre 1290) besteht aus der symbolischen Sprache genauso wie schon die Thora, der Talmud oder die Midraschim und Aggadot (Legenden).
Anhand dieser Symbolik sind wir Menschen in der Lage, g - ttliche Handlungen zu erfassen. Nicht unbedingt zu verstehen, sondern G - tt wird uns mit Hilfe der Symbolik beschrieben. Seinen Willen erfahren wir Juden aus der Thora und die Welterschaffung können wir nur anhand der Symbolik annähernd erfassen. Hierbei dürfen wir niemals vergessen, dass G - tt ein EINZIGES, UNENDLICHES Wesen ohne Form und Masse ist. Wobei unserem menschlichen Verstand schon allein die "Unendlichkeit" unvorstellbar und unbegreifbar erscheint. Wie also sollten wir ein Wesen wie G - tt verstehen können ? Die Antwort darauf lautet, dass wir dies absolut nicht tun und deswegen nahm die Kabbalah eine eigens konzipierte Symbolik zu Hilfe.
Das Buch "Shaar HaHakdamot" nennt neben der Symbolik noch einen weiteren Weg, wie uns die obere spirituelle Welt bewusst gemacht werden kann. Nämlich anhand der hebräischen Buchstaben.
Jeder hebräische Buchstabe beinhaltet eine bestimmte Form und innerhalb der Kabbalah gibt es die Lehre der mystischen Bedeutung dieser Buchstaben. Dies sei keinesfalls mit der Gematria zu verwechslen, welche besagt, dass jeder hebräische Buchstabe gleichfalls eine Zahl ausdrückt.
Der Buchstabe YUD י, zum Beispiel, steht in kabbalistischer Literatur für die Weisheit (Chochmah). Und es war mit Chochmah, mit welcher er G - tt unsere Welt erschuf: "Bereschit Bara E - lo - him … = Mit Weisheit erschuf G - tt …".
Die oberen spirituellen Welten genauso wie unsere materielle Welt verändern sich von von Stunde zu Stunde. Keine Stunde gleicht der vorhergenden. Selbst die Sternenbilder unterliegen stetigen Veränderungen.
Montag, 24. August 2009
Shaar HaHakdamot - Tor zur Einführung
B"H
Selber verfasste der große Kabbalist Rabbi Yitzchak Luria niemals ein Buch. Einige seiner persönlichen Schriften sehen wir einzig und allein in einem der Bände der "Kitvei HaAri"; dort wo es um die Lehren des Shimon bar Yochai (des Raschbi) geht (Maamare'i HaRashbi). Ansonsten basieren die "Kitvei HaAri - Schriften des Rabbi Yitzchak Luria" auf den Aussagen seiner ehemaligen Schüler. Hierbei insbesondere denen des bekannten Rabbi Chaim Vital, welcher nach dem Tode des Arizal von Tsafed nach Damaskus übersiedelte und auch dort begraben liegt.
Außerdem sind alle Bände der von Rabbi Chaim Vital (kleinere Abschnitte wurden ebenso von Rabbi Israel Sarug und anderen verfasst) in einer bestimmten Reihenfolge zu lernen. Den Beginn der Schriftreihe bildet hier das "Shaar HaHakdamot", welches noch vor dem bekanntesten Werk "Etz Chaim" zu finden ist. Generell beinhaltet "Shaar HaHakdamot" dieselben Lehren, doch sind sie vielfach in einfacherer Form dargestellt.
Auch ich möchte in diesem Blog mit dem "Shaar HaHakdamot" beginnen, um zumindest eine Grundlage für alles Weitere zu aufzubauen.
Selber verfasste der große Kabbalist Rabbi Yitzchak Luria niemals ein Buch. Einige seiner persönlichen Schriften sehen wir einzig und allein in einem der Bände der "Kitvei HaAri"; dort wo es um die Lehren des Shimon bar Yochai (des Raschbi) geht (Maamare'i HaRashbi). Ansonsten basieren die "Kitvei HaAri - Schriften des Rabbi Yitzchak Luria" auf den Aussagen seiner ehemaligen Schüler. Hierbei insbesondere denen des bekannten Rabbi Chaim Vital, welcher nach dem Tode des Arizal von Tsafed nach Damaskus übersiedelte und auch dort begraben liegt.
Außerdem sind alle Bände der von Rabbi Chaim Vital (kleinere Abschnitte wurden ebenso von Rabbi Israel Sarug und anderen verfasst) in einer bestimmten Reihenfolge zu lernen. Den Beginn der Schriftreihe bildet hier das "Shaar HaHakdamot", welches noch vor dem bekanntesten Werk "Etz Chaim" zu finden ist. Generell beinhaltet "Shaar HaHakdamot" dieselben Lehren, doch sind sie vielfach in einfacherer Form dargestellt.
Auch ich möchte in diesem Blog mit dem "Shaar HaHakdamot" beginnen, um zumindest eine Grundlage für alles Weitere zu aufzubauen.
Basiswissen zum Thema "Tikun Olam"
B"H
"Tikun Olam" bedeutet eine Reparatur eines Zustandes und der eigenen Seele (Neshama). In der Kabbalah sowie dem Chassidismus heißt es, dass der perfekte Tikun Olam das Zeitalter des Meschiach einleiten wird. Nicht unbedingt sofort, wie es die Chassidut Chabad sieht, sondern etwas später zur gegebenen Zeit.
Wir erinnern uns, dass als G - tt die Welt und uns erschuf, er dies absolut perfekt tat. Der erste Mensch, Adam HaRishon, genau wie seine Frau Chava, waren perfekte Wesen in einer perfekten Welt. Kabbalisten sehen hier vorzugsweise einen perfekte Seelenwelt und nicht nur das Materielle drumherum.
Bevor Adam und Chava das Vegehen mit dem "Baum des Wissens - Etz HaDaat" gegangen, waren sie 100%ige perfekte Wesen. Sie hatten im ganzen Paradies nur eine einzige Aufgabe; nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen. Als sie es doch taten, änderte sich ihr perfekter Seelenzustand schlagartig. Auf einmal wurde ihnen bewußt, dass sie eine Wahl im Leben haben. Die Wahl zwischen der Erfüllung von G - ttes geboten und des genauen Gegenteiles. G - tt erschuf uns mit dieser individuellen Wahl, denn ohne sie wäre wir nur Marionetten.
Adam und Chavas Aufgabe bestand darin, vor dem Shabbatbeginn nicht vom Baum des Wissens zu essen. Hätten sie das Gebot befolgt, dann wäre es ihnen von G - tt erlaubt worden, am Shabbat vom Baum zu essen. Zusätzlich hätten sie die gesamte Welt und sich selbst auf den höchsten Level überhaupt katapultiert und beide wären unsterblich gewesen. Doch durch den freien Willen des Menschen kam alles anders und zum Zeitpunkt des Vergehens mit dem Baum beförderten sich Adam und Chava sowohl als auch die ganze Welt in einen Zustand der Imperfektion.
Bis heute besteht unsere Aufgabe darin, diesen ursprünglichen perfekten Zustand wieder herzustellen. Gelingt uns das nicht, dann könnte das vielen Kommentatoren zufolge nach dem Eintreffen des Meschiach genauso geschehen.
Laut vieler Kabbalisten können wir einen absoluten perfekten Zustand (Tikun Olam) hervorrufen, indem wir gütig zu unseren Mitmenschen sind, beten und die Thoragesetze erfüllen. Hierbei gibt es unterschiedliche Ansichten, ob Nichtjuden einen Tikun Olam vollbringen können. Rabbi Luria genauso wie der spätere große Kabbalist Rabbi Moshe Chaim Luzzatto (der Ramchal) sagen nein; Nichtjuden können keinen Tikun Olam hervorrufen, sondern dies bleibt Juden vorbehalten, welche die Thoragesetze einhalten.
Unter Chassidim ist der "Tikun Chazzot - der Mitternachtstikun" äußerst populär. Geht jemand zur Chassidut Breslov, wird er sicher jederzeit kleine Heftchen mit dem Tikun Chazzot bekommen. Diese Art des Tikun besteht aus den Psalmen 79, 102 und 137 und weiteren Lehren. Unter Frauen ist der Tikun Chazzot eher unüblich, doch bei chassidischen Männern ist er Gang und Gäbe. Anhand des Tikun Chazzot, gewissen Verhaltensformen im Umgang mit den Mitmenschen, Thorastudium, Ausführung der Thoramitzwot, Segen beim Essen, und vieles mehr, kann der endgültige Tikun Olam herbeigeführt werden. Falls dies nicht geschieht, dann kann der Meschiach diesen Zustand auslösen.
Es gibt innerhalb des Zohar das eigenständige Buch "Sifra D'Zniuta" und hierzu kommentiert der große Gaon von Vilna, dass im Falle eines nicht stattfindenen Tikun Olam, die Welt wieder zu ihrem allerersten Ausgangspunkt zurückkehren wird. Nämlich der Olam HaTohu, heißt dem absoluten Chaoszustand vor der materiellen Welterschaffung.
"Tikun Olam" bedeutet eine Reparatur eines Zustandes und der eigenen Seele (Neshama). In der Kabbalah sowie dem Chassidismus heißt es, dass der perfekte Tikun Olam das Zeitalter des Meschiach einleiten wird. Nicht unbedingt sofort, wie es die Chassidut Chabad sieht, sondern etwas später zur gegebenen Zeit.
Wir erinnern uns, dass als G - tt die Welt und uns erschuf, er dies absolut perfekt tat. Der erste Mensch, Adam HaRishon, genau wie seine Frau Chava, waren perfekte Wesen in einer perfekten Welt. Kabbalisten sehen hier vorzugsweise einen perfekte Seelenwelt und nicht nur das Materielle drumherum.
Bevor Adam und Chava das Vegehen mit dem "Baum des Wissens - Etz HaDaat" gegangen, waren sie 100%ige perfekte Wesen. Sie hatten im ganzen Paradies nur eine einzige Aufgabe; nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen. Als sie es doch taten, änderte sich ihr perfekter Seelenzustand schlagartig. Auf einmal wurde ihnen bewußt, dass sie eine Wahl im Leben haben. Die Wahl zwischen der Erfüllung von G - ttes geboten und des genauen Gegenteiles. G - tt erschuf uns mit dieser individuellen Wahl, denn ohne sie wäre wir nur Marionetten.
Adam und Chavas Aufgabe bestand darin, vor dem Shabbatbeginn nicht vom Baum des Wissens zu essen. Hätten sie das Gebot befolgt, dann wäre es ihnen von G - tt erlaubt worden, am Shabbat vom Baum zu essen. Zusätzlich hätten sie die gesamte Welt und sich selbst auf den höchsten Level überhaupt katapultiert und beide wären unsterblich gewesen. Doch durch den freien Willen des Menschen kam alles anders und zum Zeitpunkt des Vergehens mit dem Baum beförderten sich Adam und Chava sowohl als auch die ganze Welt in einen Zustand der Imperfektion.
Bis heute besteht unsere Aufgabe darin, diesen ursprünglichen perfekten Zustand wieder herzustellen. Gelingt uns das nicht, dann könnte das vielen Kommentatoren zufolge nach dem Eintreffen des Meschiach genauso geschehen.
Laut vieler Kabbalisten können wir einen absoluten perfekten Zustand (Tikun Olam) hervorrufen, indem wir gütig zu unseren Mitmenschen sind, beten und die Thoragesetze erfüllen. Hierbei gibt es unterschiedliche Ansichten, ob Nichtjuden einen Tikun Olam vollbringen können. Rabbi Luria genauso wie der spätere große Kabbalist Rabbi Moshe Chaim Luzzatto (der Ramchal) sagen nein; Nichtjuden können keinen Tikun Olam hervorrufen, sondern dies bleibt Juden vorbehalten, welche die Thoragesetze einhalten.
Unter Chassidim ist der "Tikun Chazzot - der Mitternachtstikun" äußerst populär. Geht jemand zur Chassidut Breslov, wird er sicher jederzeit kleine Heftchen mit dem Tikun Chazzot bekommen. Diese Art des Tikun besteht aus den Psalmen 79, 102 und 137 und weiteren Lehren. Unter Frauen ist der Tikun Chazzot eher unüblich, doch bei chassidischen Männern ist er Gang und Gäbe. Anhand des Tikun Chazzot, gewissen Verhaltensformen im Umgang mit den Mitmenschen, Thorastudium, Ausführung der Thoramitzwot, Segen beim Essen, und vieles mehr, kann der endgültige Tikun Olam herbeigeführt werden. Falls dies nicht geschieht, dann kann der Meschiach diesen Zustand auslösen.
Es gibt innerhalb des Zohar das eigenständige Buch "Sifra D'Zniuta" und hierzu kommentiert der große Gaon von Vilna, dass im Falle eines nicht stattfindenen Tikun Olam, die Welt wieder zu ihrem allerersten Ausgangspunkt zurückkehren wird. Nämlich der Olam HaTohu, heißt dem absoluten Chaoszustand vor der materiellen Welterschaffung.
Samstag, 25. Juli 2009
Yahrzeit des ARIZAL
Der berühmte Friedhof zu Tsafed (Nordisrael)B"H
Morgen (Sonntag) gedenken wir der Yahrzeit (Sterbegedenktag) eines der größten Kabbalisten; die des Rabbi Yitzchak Luria.
Kein anderer Kabbalist hat die Kabbalah so sehr beeinflußt, wie Rabbi Yitzchak Luria. Und kaum ein anderer Kabbalist ist den Menschen bis heute so geheimnisvoll und verschlossen im Gedächtnis geblieben, wie er.
Wer war der berühmte Kabbalist Rabbi Luria, der aus dem Nichts aufzutauchen schien und die gesamte Welt der Kabbalah umkrempelte ?
Yitzchak ben Shlomo (Salomon) Luria wurde im Jahre 1534 in Jerusalem geboren. In seinem Geburtshaus im jüdischen Teil der Altstadt befindet sich heute eine Synagoge. Außer unter seinem bürgerlichen Namen ist Rabbi Yitzchak Luria als der ARI (Löwe) bekannt geworden. Das hebräische Wort für Löwe - ARI setzt sich aus den Initialien "HaElohi Rabbi Yitzchak (der heilige Rabbi Yitzchak) zusammen. Rabbi Yizchak Luria ist entweder unter seinem bürgerlichem Namen, dem Namen "ARI", dem Namen ARIZAL, dem Namen ARI HaKadosh (der heilige ARI) oder auch unter Rabbi Yitzchak Ashkenazi Luria bekannt.
Im Jahre 1534 in Jerusalem geboren, verbrachte Rabbi Yitzchak seine frühen Lebensjahre allerdings bei seinem Onkel in Ägypten. Zehn Jahre verbrachte er dort auf einer kleinen Insel, die seinem Onkel, einem Kaufmann, gehörte. Er lebte in einer Höhle und kam nur einmal pro Woche ans Ufer, um den Shabbat zu feiern. Ansonsten beschäftigte er sich mit dem kabbalistischen Buch ZOHAR, welches er vorwärts und rückwärts lernte. Man sagt über ihn, dass er jede Seite de ZOHAR solange lernte, bis er alles darin verstand. Kein leichtes Unterfangen, denn gerade der ZOHAR ist das Buch, welches fast ausschliesslich aus Metaphern besteht. G - tt, Seine Kräfte mit denen Er die Welt erschuf, die Engel, alles wird nur in Metapherform wiedergegeben.
Im Alter von 36 Jahren kam er in die nordisraelische Stadt Tsafed (Safed). Niemand kannte ihn bis dahin und der damalige Zirkel der Kabbalisten bestand aus sechs oder sieben hochintelligenten Schülern bzw. Rabbinern. Kurz nach seiner Ankunft jedoch, stellte sich in Windeseile heraus, dass mit Rabbi Luria eine weitere kabbalistische Authorität eingetroffen war.
Nachdem der große Kabbalist, Rabbi Moshe Cordovero, im Jahre 1570 verstarb, übernahm dessen bester Schüler, Rabbi Chaim Vital (1543 - 1620), das Amt des führenden Kabbalisten im Zirkel von Tsafed. Wohlgemerkt, Rabbi Chaim Vital war damals erst 27 Jahre alt, was uns zeigt, welche geistigen Größen sich schon in so jungen Jahren mit der Kabbalah befassten.
Natürlich hörte Rabbi Vital von dem Neuankömmling Rabbi Yitzchak Luria, scherte sich zu Beginn jedoch nicht besonders darum. Er sagte, dass Rabbi Luria gefälligst zu ihm kommen müsse, um akzeptiert zu werden. Daraufhin gab es einige Zeit ein Hin und Her zwischen den beiden, denn beide pochten auf ihr Recht, dass der andere zu ihm kommen müsse. Schliesslich gab Rabbi Chaim Vital klein bei und besuchte den Arizal. Von dem Moment an wurden sie die besten Freunde und Rabbi Vital der engste Schüler des Rabbi Yitzchak Luria. Auch war es Rabbi Vital, der nach dem frühen Tode des Arizal dessen Lehren aufschrieb bzw. weiter fortführte. Rabbi Luria schrieb während seiner Lebens nur sehr sehr wenig und alles, was uns heute an Wissen über seine Lehren bekannt ist, kommt entweder von Rabbi Chaim Vital oder weitere damalige Schüler. Nicht immer herrscht Einigkeit darüber, wer etwas verfasste und ob es originalgetreu gemäss dem Arizal wiedergegeben wurde. Besonders im letzten Teil des Buches "ETZ CHAIM - Baum des Lebens" tun sich Diskrepanzen auf.
Im heutigen Tsafed gibt es zwei Synagogen des Rabbi Luria. Eine Aschkenazische und eine Sephardische. Beide können jederzeit besichtigt werden. Die Stadt Tsafed tut alles, um die Synagogen aufrechtzuerhalten, was nicht immer leicht ist, denn ist doch die Stadt ein Erdbebenbrandherd. Mehrere Male schon wurde sie im späten Mittelalter durch Erdbeben zerstört.
Rabbi Yitzchak Luria verstarb im frühen Alter von 38 Jahren. Woran ? Das ist bis heute unbekannt. Er selbst sagte einmal, dass der einzige Sinn und Zweck seines Leben darin bestehe, seinem Schüler Rabbi Chaim Vital ein kabbalistisches Geheimnis zu verraten. Sobald dies getan vollbracht sei, werde sein Leben enden, denn der Zweck ist erfüllt. Und so geschah es.
Nach dem Tode seine großen Meisters zog Rabbi Vital nach Damaskus, wo er begraben ist.
Wer einmal in der Stadt Tsafed sein sollte, für den ist ein Besuch des berühmten Friedhofes ein absolutes Muss. Vom Zentralen Busbahnhof biegt man rechts in die HaAri - Street und geht sie bis zum Ende entlang. Nach zehn Minuten tut sich eine riesige Fläche vor einem auf. Es ist ein unbeschreibliches Panorama. Die Berge von Galiläa, die altertümliche Stadt Meron im Hintergrund und ein Himmel, der bis zum Boden zu reichen scheint. Das ist die Kulisse des Friedhofes, auf dem berühmte Kabbalisten, aber auch ganz "normale" Leute aus Tsafed begraben liegen.
Das Grab des Arizal ist leicht zu erkennen, denn immer stehen Menschen davor und beten. Manchmal erweckt es sogar den Eindruck eines kleinen Schreins. Neben dem Friedhof befindet sich die Mikwe (Ritualbad) des Arizal und von ihr wird gesagt, dass in ihr der Arizal täglich sein Ritualbad nahm.
Auch heute noch ist die Mikwe in Betrieb, allerdings ist sie NUR für Männer zugelassen. Wer in ihr eintauchen will, der sollte sich auf lange Wartezeiten gefast machen, denn der Andrang ist groß.
Die Mikweh des ARIZAL
Eine Story des Rabbi Luria in englischer Sprache verfasst:
The wife of Rabbi Mordechai Machlis, Rabbanit Henny Machlis, very much likes to tell the following story on Shabbat:
It was at the time of the Arizal (Rabbi Yitzchak Luria) in Safed.
There was a certain poor couple which one day decided to give G-d a present. They were thinking and thinking what they could give to G-d. Eventually they came to the conclusion to bake Lechem HaPanim (the shewbread from the Temple).
On a Friday morning they started to bake the Lechem HaPanim. They were singing and dancing through the kitchen, and their house was full of joy. An hour before Shabbat, the man of the couple went to the synagogue and put the Lechem HaPanim into the Aron HaKodesh. The couple hoped that G-d would accept their present for Shabbat.
A little later, the rabbi of the synagogue found the Lechem HaPanim in the Aron and thought: Who could have been so crazy to put Shabbat challot into the Aron HaKodesh.
Finally he took the challot home.
In the middle of the night, the man of the couple came back to the synagogue, checked the Aron and saw that the bread was gone. Happily he went home and told his wife that G-d had accepted their present.
From now on they did so every Friday. The house was full of joy and they were dancing around the kitchen table. And every Friday, the rabbi was wondering who had put the bread into the Aron. Until one Friday he decided to hide in the synagogue and see what is going on.
That's what he did and after a while he saw the man putting the Lechem HaPanim into the Aron. The rabbi jumped unto the man and said: What are you doing here?
The man replied that him and his wife backed the Lechem HaPanim as a Shabbat present for G-d.
You fool, replied the rabbi. Do you really think that G-d needs you presents ? Go home and take your challot with you.
Disappointed and broken came the man home to his wife and told her what had happened. They started crying.
A few days later, the Arizal came to the rabbi and told him that there was a decree in the heavenly court. The rabbi will die within a few days.
Why ? asked the rabbi the Arizal.
The Arizal answered: When the couple baked the Lechem HaPanim, there was so much joy in the upper worlds which had never been since the Temple was destroyed. And you just destroyed the couple's joy. That's why the heavenly court made its decision.
It is not known if the rabbi really died later on or if his Teshuva was accepted.
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Rabbi Yitzchak Luria (Arizal)
Montag, 6. Juli 2009
Kabbalah - Links
B"H
Hier zwei interessante Kabbalah - Links:
1. Eine Vielfalt kabbalistischer Schriften aus dem Mittelalter sowie danach
http://hebrew.grimoar.cz/
Leider nur auf Hebräisch einzusehen !
2. AZAMRA von der Chassidut Breslov
http://www.azamra.org/Openings.shtml
Die AZAMRA - Site ist in englischer Sprache und für einen absoluten Anfänger nicht immer leicht verständlich geschrieben. Damit meine ich jetzt nicht nur die Sprache, sondern auch konzeptionsmässig.
Das allgemeine Problem bei Leser mit christlichem Hintergrund ist, dass sie stets nach christlichen Anhaltspunkten suchen und mit ebenso christlichem Denkvermögen reagieren. Wer jedoch Kabbalah lernen will, der sollte seinen "alten" Hintergrund beiseite schieben, denn nur so ist derjenige in der Lage, etwas richtig (oder annähernd) zu begreifen. Wer mit seinem christlichen Hintergrund interpretiert, der missversteht die jüdische Kabbalah !
Zum Beispiel gibt es im ZOHAR einen Passuk (Vers), welchen Christen als Beweis der Dreifaltigkeit interpretieren. Dabei ist in Wahrheit einzig und allein die Vollkommenheit G - ttes und Seine alleinige Existenz gemeint.
Hier zwei interessante Kabbalah - Links:
1. Eine Vielfalt kabbalistischer Schriften aus dem Mittelalter sowie danach
http://hebrew.grimoar.cz/
Leider nur auf Hebräisch einzusehen !
2. AZAMRA von der Chassidut Breslov
http://www.azamra.org/Openings.shtml
Die AZAMRA - Site ist in englischer Sprache und für einen absoluten Anfänger nicht immer leicht verständlich geschrieben. Damit meine ich jetzt nicht nur die Sprache, sondern auch konzeptionsmässig.
Das allgemeine Problem bei Leser mit christlichem Hintergrund ist, dass sie stets nach christlichen Anhaltspunkten suchen und mit ebenso christlichem Denkvermögen reagieren. Wer jedoch Kabbalah lernen will, der sollte seinen "alten" Hintergrund beiseite schieben, denn nur so ist derjenige in der Lage, etwas richtig (oder annähernd) zu begreifen. Wer mit seinem christlichen Hintergrund interpretiert, der missversteht die jüdische Kabbalah !
Zum Beispiel gibt es im ZOHAR einen Passuk (Vers), welchen Christen als Beweis der Dreifaltigkeit interpretieren. Dabei ist in Wahrheit einzig und allein die Vollkommenheit G - ttes und Seine alleinige Existenz gemeint.
Mittwoch, 3. Juni 2009
OBAMA in den THORA CODES
B"H
Aus einer Kabbalah Site sollte man die Politik eher herauslassen, doch auch sie spielt manchmal eine Rolle. Zumindest dann, wenn es um diverse aktuelle Ereignisse geht, auf die sich die Kabbalah oder die Gematria, welche fachbezogen ein Teil der Kabbalah sein kann, auf Zukunftsereignisse bezieht.
Ein Bekannter sandte mir einen Zeitungsartikel in englischer Sprache zu; dieser befasst sich mit dem US - Präsidenten Barak Hussein Obama und dessen (eventueller) Erwähnung in der Thora - in den sogenannten Thora Codes.
Wenn ich eingangs feststellte, dass die Gematria fachbezogen ein Teil der Kabbalah sein kann, dann meine ich damit, dass ALLE hebräischen Buchstaben eine tiefe mystische Bedeutung besitzen. Wobei die "Gematria" ein Teil nicht von der mystischen Bedeutung ausgeht, sondern eher davon, dass jeder hebräische Buchstabe gleichzeitig für eine Zahl steht. In Israel erleben wir es oft, dass der erste Tag der Woche, der Sonntag, außer YOM RISCHON auch YOM ALEPH - יום א- genannt wird. Der Montag ist folglich YOM BEIT nach dem zweiten Buchstaben des hebräischen Alphabetes, des Beit ב.
Die Gematria nimmt zum Beispiel ein Wort oder einen Satz aus der Thora und wandelt sämtliche Buchstaben in Zahlenwerte um. Aleph = 1, Beit = 2, Gimmel = 3, Yud = 10, Chaf = 20, Kuf = 100, usw. Ergeben Worte einen gleichen Zahlenwert, kann dies bedeuten, dass zwischen diesen Worten eine Verbindung besteht. Und dieses kann ebenso eine mystische Verbindung sein. Manchmal jedoch handelt es sich eher um eine praktische pragmatische Verbindung.
Wir erinnern uns daran, dass die Thora (in der Originalversion) kein einziges überflüssiges Wort bzw. keinen einzigen überflüssigen Buchstaben enthält ! Nichts, was G - tt erschuf, ist überflüssig !
Die Thora Codes haben nichts mit der Gematria zu tun, sondern bei ihnen handelt es sich um eine rein mathematische Zusammenführung, die einen Hinweis auf die Zukunft geben kann, aber nicht muss. Persönlich hänge ich weder an der Gematria, noch an der mystischen Form / Gestalt der Buchstaben noch an den Thora Codes.
Hier jedoch der englische Artikel, der sich auf Obama und entsprechende Thora Codes auf ihn bezieht:
http://shearim.blogspot.com/2009/06/obama-in-torah-codes.html
Aus einer Kabbalah Site sollte man die Politik eher herauslassen, doch auch sie spielt manchmal eine Rolle. Zumindest dann, wenn es um diverse aktuelle Ereignisse geht, auf die sich die Kabbalah oder die Gematria, welche fachbezogen ein Teil der Kabbalah sein kann, auf Zukunftsereignisse bezieht.
Ein Bekannter sandte mir einen Zeitungsartikel in englischer Sprache zu; dieser befasst sich mit dem US - Präsidenten Barak Hussein Obama und dessen (eventueller) Erwähnung in der Thora - in den sogenannten Thora Codes.
Wenn ich eingangs feststellte, dass die Gematria fachbezogen ein Teil der Kabbalah sein kann, dann meine ich damit, dass ALLE hebräischen Buchstaben eine tiefe mystische Bedeutung besitzen. Wobei die "Gematria" ein Teil nicht von der mystischen Bedeutung ausgeht, sondern eher davon, dass jeder hebräische Buchstabe gleichzeitig für eine Zahl steht. In Israel erleben wir es oft, dass der erste Tag der Woche, der Sonntag, außer YOM RISCHON auch YOM ALEPH - יום א- genannt wird. Der Montag ist folglich YOM BEIT nach dem zweiten Buchstaben des hebräischen Alphabetes, des Beit ב.
Die Gematria nimmt zum Beispiel ein Wort oder einen Satz aus der Thora und wandelt sämtliche Buchstaben in Zahlenwerte um. Aleph = 1, Beit = 2, Gimmel = 3, Yud = 10, Chaf = 20, Kuf = 100, usw. Ergeben Worte einen gleichen Zahlenwert, kann dies bedeuten, dass zwischen diesen Worten eine Verbindung besteht. Und dieses kann ebenso eine mystische Verbindung sein. Manchmal jedoch handelt es sich eher um eine praktische pragmatische Verbindung.
Wir erinnern uns daran, dass die Thora (in der Originalversion) kein einziges überflüssiges Wort bzw. keinen einzigen überflüssigen Buchstaben enthält ! Nichts, was G - tt erschuf, ist überflüssig !
Die Thora Codes haben nichts mit der Gematria zu tun, sondern bei ihnen handelt es sich um eine rein mathematische Zusammenführung, die einen Hinweis auf die Zukunft geben kann, aber nicht muss. Persönlich hänge ich weder an der Gematria, noch an der mystischen Form / Gestalt der Buchstaben noch an den Thora Codes.
Hier jedoch der englische Artikel, der sich auf Obama und entsprechende Thora Codes auf ihn bezieht:
http://shearim.blogspot.com/2009/06/obama-in-torah-codes.html
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Gematria,
Politik,
Thora Codes
Dienstag, 26. Mai 2009
Die THORA
Photo: Jewlicious B"H
Da wir an diesem Donnerstag abend sowie am Freitag in der jüdischen Welt das Wochenfest Schavuot feiern, hier ein paar kurze Gedanken zur THORA, welche die Juden am Berg Sinai von G - tt erhielten.
Längst sind dies nicht alle Inhalte, sondern nur einige wenige aus den Büchern: "The Wisdom of the Zohar" mit einem Tishby - Kommentar sowie "On the Kabbalah and its Symbolism" von Gershom Scholem.
Insgesamt enthält die Thora (im Judentum sind damit NUR die 5 Bücher Mose gemeint und nicht die Propheten etc.) zweierlei Botschaften. Einmal die offen dargelegte und andererseits eine geheime verborgene Botschaft. Insbesondere Kabbalisten sehen in jedem einzelnen hebräischen Buchstaben der Thora eine verborgene Botschaft. Warum, zum Beispiel, beginnt die Thora mit dem zweiten Buchstaben des hebräischen Alphabetes (mit einem BEIT ב im Wort BERESCHIT) ? Warum begann G - tt Seine Thora nicht mit einem ALEPH א, dem ersten Buchstaben des Alphabetes ?
Eine Erklärung hierfür lautet, dass das Aleph, der erste Buchstabe sowie ebenso für die Zahl 1 stehend, immer einen einzigen repräsentiert und das ist G - tt selber. Somit drückt das ALEPH etwas Vollkommenes aus, aber sind wir vollkommen ? Das Beit ist der zweite Buchstabe des hebr. Alphabetes und steht für die Nummer 2.
Wir sind auf dieser Welt, um Gutes zu tun, wozu ebenso gehört, die Mitzwot (Juden die Thoramitzwot und Nichtjuden die Sieben Noachidischen Gesetze) einzuhalten. Gnade kann ich jedoch nur dann walten lassen, wenn mindestens noch eine weitere Person anwesend ist. Es bedarf also zweier Personen, womit wieder die Zahl 2 ins Spiel kommt.
Selbst dann, wenn wir die Geheimnisse der Thora (deren verborgene Inhalte) lernen, so erhalten wir eines nicht: nämlich keine Informationen über das Universum oder die Spaltung der Intellekte. Was wir jedoch sehen ist ein winziger Einblick. Alles gleicht einem Versteckspiel, indem die verborgenen Botschaften in "Kleidung" gekleidet sind. Hierzu gehören auch die Stories in der Thora.
Eines aber sollte uns allen klar sein: Die Thora ist absolut perfekt, da sie von einem perfekten Wesen gegeben wurde und sie gilt bis in alle Ewigkeiten.
Der Ramban (Nachmanides), 1194 - 1270, gab seinerzeit einen revolutionären Kommentar: "Die gesamte Thora sei nur eines - der Name G - ttes !"
Nicht, dass wir jetzt sämtliche hebräische Buchstaben der Thora in einem Atemzug auslesen und damit den Namen G - ttes aussprechen. Vielmehr bedeutet die Aussage des Ramban, dass die Thora eine Manisfestation G - ttes ist. Anhand der Thora erfahren wir, was Er eigentlich von uns will. Durch die Thora erfahren wir, woher wir kommen und dass G - tt die Erde und das Universum erschuf. Die Thora ist eine konzentrierte Macht G - ttes, welche sich in Seinem Namen ausdrückt.
Kurz gesagt, die Thora ist die einzige Quelle sowie das einzige Fundament unserer Religion.
Da wir an diesem Donnerstag abend sowie am Freitag in der jüdischen Welt das Wochenfest Schavuot feiern, hier ein paar kurze Gedanken zur THORA, welche die Juden am Berg Sinai von G - tt erhielten.
Längst sind dies nicht alle Inhalte, sondern nur einige wenige aus den Büchern: "The Wisdom of the Zohar" mit einem Tishby - Kommentar sowie "On the Kabbalah and its Symbolism" von Gershom Scholem.
Insgesamt enthält die Thora (im Judentum sind damit NUR die 5 Bücher Mose gemeint und nicht die Propheten etc.) zweierlei Botschaften. Einmal die offen dargelegte und andererseits eine geheime verborgene Botschaft. Insbesondere Kabbalisten sehen in jedem einzelnen hebräischen Buchstaben der Thora eine verborgene Botschaft. Warum, zum Beispiel, beginnt die Thora mit dem zweiten Buchstaben des hebräischen Alphabetes (mit einem BEIT ב im Wort BERESCHIT) ? Warum begann G - tt Seine Thora nicht mit einem ALEPH א, dem ersten Buchstaben des Alphabetes ?
Eine Erklärung hierfür lautet, dass das Aleph, der erste Buchstabe sowie ebenso für die Zahl 1 stehend, immer einen einzigen repräsentiert und das ist G - tt selber. Somit drückt das ALEPH etwas Vollkommenes aus, aber sind wir vollkommen ? Das Beit ist der zweite Buchstabe des hebr. Alphabetes und steht für die Nummer 2.
Wir sind auf dieser Welt, um Gutes zu tun, wozu ebenso gehört, die Mitzwot (Juden die Thoramitzwot und Nichtjuden die Sieben Noachidischen Gesetze) einzuhalten. Gnade kann ich jedoch nur dann walten lassen, wenn mindestens noch eine weitere Person anwesend ist. Es bedarf also zweier Personen, womit wieder die Zahl 2 ins Spiel kommt.
Selbst dann, wenn wir die Geheimnisse der Thora (deren verborgene Inhalte) lernen, so erhalten wir eines nicht: nämlich keine Informationen über das Universum oder die Spaltung der Intellekte. Was wir jedoch sehen ist ein winziger Einblick. Alles gleicht einem Versteckspiel, indem die verborgenen Botschaften in "Kleidung" gekleidet sind. Hierzu gehören auch die Stories in der Thora.
Eines aber sollte uns allen klar sein: Die Thora ist absolut perfekt, da sie von einem perfekten Wesen gegeben wurde und sie gilt bis in alle Ewigkeiten.
Der Ramban (Nachmanides), 1194 - 1270, gab seinerzeit einen revolutionären Kommentar: "Die gesamte Thora sei nur eines - der Name G - ttes !"
Nicht, dass wir jetzt sämtliche hebräische Buchstaben der Thora in einem Atemzug auslesen und damit den Namen G - ttes aussprechen. Vielmehr bedeutet die Aussage des Ramban, dass die Thora eine Manisfestation G - ttes ist. Anhand der Thora erfahren wir, was Er eigentlich von uns will. Durch die Thora erfahren wir, woher wir kommen und dass G - tt die Erde und das Universum erschuf. Die Thora ist eine konzentrierte Macht G - ttes, welche sich in Seinem Namen ausdrückt.
Kurz gesagt, die Thora ist die einzige Quelle sowie das einzige Fundament unserer Religion.
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